3. Russlandtag in Mecklenburg-Vorpommern

Schwesig zieht positive Bilanz

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei ihrer Rede zur Eröffnung des 3. Russlandtages Mecklenburg-VorpommernDetails anzeigen
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei ihrer Rede zur Eröffnung des 3. Russlandtages Mecklenburg-Vorpommern

Die Ministerpräsidentin eröffnete den 3. Russ­land­tag Mecklen­burg-Vorpommern

Die Ministerpräsidentin eröffnete den 3. Russ­land­tag Mecklen­burg-Vorpommern

Der Russlandtag war mit über 800 Teil­nehmern ein voller Erfolg, so Minister­präsidentin Manuela Schwesig zur Bilanz der Veranstaltung. Sie verwies auf zehn konkrete Vereinbarungen zwischen Unternehmen, Hochschulen und den Unternehmer­verbänden auf beiden Seiten.

Daran anknüpfend solle die regionale Partnerschaft zum Leningrader Gebiet weiter ausgebaut werden. Schwesig: Wir wollen die Zusammen­arbeit auch bei Kunst, Kultur und dem Engagement der Zivil­gesellschaft intensivieren.

Sie setze auf Dialog, so die Minister­präsidentin weiter. Anfang November werden sie anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Deutsch-Russischen Forums nach Moskau reisen und für 2019 sei ihre Teilnahme am Internationalen Wirtschafts­forum in St. Petersburg bereits fest eingeplant.

Zehn Kooperationsvereinbarungen und parallele Fachforen

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung von Rostock Port mit der Rostock LNG GmbH, einem russisch-belgischen Joint VentureDetails anzeigen
Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung von Rostock Port mit der Rostock LNG GmbH, einem russisch-belgischen Joint Venture

Unterzeichnung der Koopera­tions­verein­barung von Rostock Port mit der Rostock LNG GmbH, einem rus­sisch-belgi­schen Joint Venture

Unterzeichnung der Koopera­tions­verein­barung von Rostock Port mit der Rostock LNG GmbH, einem rus­sisch-belgi­schen Joint Venture

Auf dem Russlandtag wurden zehn Vereinbarungen zur Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Institutionen, Hochschulen und Verbänden aus Mecklenburg-Vorpommern und Russland unterschrieben. Im Mittelpunkt standen unter anderem der maritime Anlagenbau, Medizin- sowie Luftfahrt­technik. So gab es z.B. eine Vereinbarung für den Bau eines LNG-Terminals zwischen der Rostock Port GmbH und dem russisch-belgischen Joint Venture Rostock LNG GmbH. Weitere Vereinbarungen gab es unter anderem zwischen der Hochschule Stralsund und der Universität in St. Peters­burg, der Hochschule Wismar und der Finanz­universität in St. Peters­burg sowie der Vereingung der Unternehmens­verbände MV und dem Landes­verband der Arbeitgeber in der Region Leningrader Gebiet.

Das State Symphony Orchestra of Leningrad Oblast gab ein Konzert im Rostocker VolkstheaterDetails anzeigen
Das State Symphony Orchestra of Leningrad Oblast gab ein Konzert im Rostocker Volkstheater

Das State Symphony Orchestra of Leningrad Oblast gab ein Konzert im Rostocker Volkstheater

Das State Symphony Orchestra of Leningrad Oblast gab ein Konzert im Rostocker Volkstheater

Am Nachmittag wurden elf parallele Fachforen angeboten. Zum Abschluss des Russ­land­tages fand im Kreuzfahrt­terminal in Warnemünde die Abend­veranstaltung statt.

Begleitet wurde der Russlandtag erstmals von einem Kulturprogramm. Im Rostocker Volkstheater gab es ein Konzert des State Symphony Orchestra of Leningrad Oblast. Bereits am Vorabend des Russ­land­tages eröffneten Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Gouverneur Aleksander Drosdenko die Ausstellung "Was uns verbindet" in der Rostocker Kunsthalle.